Informationen zur Jahresgruppe:

Das Anliegen der Jahresgruppe ist, jede Teilnehmerin darin zu begleiten und zu unterstützen die ureigene indivuelle Kraft & Schönheit zu entdecken, zu spüren und sich (wieder) anzueignen.
Voraussetzung dafür ist in der Regel, sich von alten Blockaden, Mustern, Gewohnheiten, Erfahrungen, Glaubenssätzen und ... zu lösen und zu verabschieden. Damit schaffen wir Platz und den inneren Raum für die neuen Erfahrungen, Verhaltensweisen und Qualitäten.

Dieser Prozess ist höchst individuell und so besteht in den ersten Wochen die Hauptaufgabe darin, dass jede Teilnehmerin ihre eigene Absicht für dieses Jahr findet und formuliert. An den Abenden wird es Unterstützung und Hilfestellungen für diesen Prozess geben. Die Werkzeuge und Methoden dafür werden überwiegend aus schamanischen Traditionen sein.

Hierbei, sowie das ganze Jahr über, ist es mir ein großes Anliegen, dass die Privatspähre einer jeden Frau so geschützt bleibt, wie sie selbst das möchte. Es geht in dieser Jahresgruppe nicht darum uns gegenseitig unsere intimsten Angelegenheiten oder Erfahrungen zu erzählen (siehe “Regeln”). So muss z.B. die eigene Absicht nicht der Gruppe mitgeteilt werden. Dies erleichtert natürlich auch, bei der eigenen Absicht zu bleiben und sich nicht von der der anderen ablenken zu lassen.

Der innere Prozess in den jede Teilnehmerin einsteigt wird von ihrer eigenen Absicht bestimmt und getragen. An den Abenden werde ich zusätzlich immer wieder Möglichkeiten vermitteln, wie der Prozess im Alltag begleitet und unterstützt werden kann, z.B. durch regelmässige Räucherungen, Erdungsübungen, das Errichten eines persönlichen Kraftortes und anderes mehr. Jede Teilnehmerin entscheidet selbst welche dieser Werkzeuge sie in ihren Alltag integrieren möchte und welche nicht.

Der Prozess, durch den jede Teilnehmerin geht, wird vielleicht nicht immer einfach sein. Manchmal entwickeln alte Muster quasi ein Eigenleben und wollen sich partout nicht von uns trennen, Ängste können in den Vordergrund treten, “Erstverschlimmerungen” wie sie z.B. aus der Homöopathie bekannt sind können auftreten und anderes mehr.
Dies ist normal und Bestandteil eines jeden Heilungsprozesses. Es wird auch hierzu Hilfestellung und Unterstützung geben, um eventuelle “Tiefs” zu durch schreiten.
Und auch die “Hochs” sollen nicht unbemerkt verstreichen. Wir werden sie gemeinsam begrüssen und feiern.


Die Regeln:
Sie dienen dazu eine Atmosphäre zu schaffen, in der jede Frau sich sicher, geschützt und gut aufgehoben fühlen kann.

* Um eine gegenseitige Re-Traumatisierung zu vermeiden wird an den Abenden nicht über die eigene traumatische Erfahrung gesprochen (auch nicht in den Pausen).
Falls sich für Einzelne oder die gesamte Gruppe die Notwendigkeit ergibt, traumabehaftete Dinge auszusprechen kann dafür ein entsprechender Rahmen geschaffen werden, als Gruppe oder individuell.
* Jede bleibt in ihrem eigenen Prozess und lässt auch die anderen darin, dies bedeutet z.B. dass jede Weinen kann so viel sie will ohne darin unterbrochen zu werden und ohne das Gefühl zu haben, ihr Weinen/ihr Prozess “stört”.
* Jede Frau ist verantwortlich für sich selbst und ihren Prozess. Jede entscheidet über ihre individuelle Absicht und darüber wieviel “Einlassen” für sie angemessen ist. Kein Schritt ist zu klein als das er  es nicht wert wäre gegangen zu werden.
* Über die persönlichen Informationen, die wir von anderen erfahren, wird außerhalb der Gruppe Stillschweigen gewahrt.